Unsere praktische Arbeit basiert auf den Prinzipien und Techniken der PDL (oder "Sprachpsychodramaturgie"). Sie unterscheidet sich grundlegend vom konventionellen Fremdsprachenunterricht, wie wir ihn alle aus Schule und Weiterbildung kennen.

Wir setzen konsequent kommunikativen Unterricht um, in dem allein die Menschen im Mittelpunkt stehen - und nicht Lehrstoff, Prüfung oder gar Lehrer oder Lehrbuch.

Hier einige unserer Prinzipien:

Entspannte und vertraute Atmosphäre

Wer sich wohlfühlt, lernt besser. Deshalb schaffen wir ein Umfeld, in dem Sie sich sicher und geschützt fühlen und produktiv arbeiten können. Es gibt keinen Zwang, nie wird jemand bloßgestellt, niemand muss perfekt sein.

Fehler sind uns besonders willkommen, denn sie sind zum Lernen unverzichtbar.

Im eigenen Tempo vorangehen

Jeder Mensch lernt anders.


Bei uns lernt jeder auf seine Art, in seinem Tempo und auf seinem Lernstand. Jeder kann von jedem lernen und profitieren, auch wenn das Sprachniveau sehr unterschiedlich sein sollte.


Vom den eigenen Themen ausgehen

Wir lernen am besten das, was uns betrifft.

In unseren Kursen sprechen vor allem die Teilnehmer. Ihre Themen reflektieren das, was sie interessiert, was sie ausdrücken wollen, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Von Anfang an sind sie nicht passive Lerner, sondern aktiv Handelnde, Protagonisten in eigener Sache.

Wir als Trainer greifen ihre Impulse auf, passen uns Ihnen an und geben ihnen die Sprache, sich auszudrücken. Auf Lehrbücher können wir gut verzichten. Niemals könnten wir mit ihnen so viel Spaß haben und so viel lernen wie mit unseren eigenen Interessen und Ideen.

Sie werden überrascht sein, wie schnell sie die fremden Worte für Ihre eigene Sprache lernen. Die Grammatik kommt dann ganz nebenbei.

Begegnung mit Anderen

Wir arbeiten mit jedem Einzelnen und zugleich mit der Dynamik der Gruppe. Wir brauchen mindstens 5 Teilnehmer, damit sich diese Dynamik in einer heterogenen Gruppe entwickeln kann. Bei mehr als 8 Teilnehmern nehmen wir eine(n) weitere(n) Trainer(in) hinzu.


Unterschiedliche Menschen begegnen sich, tauschen sich aus, verbünden sich und diskutieren miteinander, versöhnen und unterstützen sich, variieren, spielen. Vom ersten Augenblick an verwenden wir die Fremdsprache, um uns mit anderen zu verständigen.

Die Gruppe wird zu einem besonderen Raum, in den alle miteinander und voneinander lernen. Alle proben das Leben in der fremden Sprache
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Sprache ganz erleben

Bei uns lernt man Sprache nicht "nur" mit dem Kopf: Körper, Emotionen, soziale Interaktion sind ebenso gefordert wie der Intellekt. Sie tauchen "ganz" in die Sprache ein.

Eine besondere Rolle spielen Rhythmus und Klang. Sie nehmen die Sprache wahr, und schon sind Sie dabei, sie wiederzugeben. Sie lernen, genau hinzuhören und genau auszusprechen.

Über Rhythmus und Klang fühlen Sie sich in die Sprache ein und machen sie sich vertraut. Schon nach wenigen Tagen ist Sie Ihnen nicht mehr fremd.

Den Lernturbo einlegen

Wir lernen optimal, wenn wir mit dem Lerngegenstand eins sind. Psychologen sprechen vom Flow-Erlebnis: Wir vergessen die Zeit und alles um uns.

In diesen Momenten höchster Intensität legt das Gehirn den Lernturbo ein.

Im Flow wird jeder zum Genie: Alles wird aufgenommen, alles behalten.

In unseren Kursen gestalten wir Situationen, in denen sich Ihre Kreativität und Spontaneität voll entfalten können. Dadurch tritt der Flow-Zustand häufig auf - und Sie lernen im Turbo-Modus!

Spaß


Sprachen lernen kann viel Spaß machen! Es gibt jede Menge Abwechslung und Bewegung. Die Atmosphäre ist locker und entspannt, die Sprache ist überall, Sie meistern große Herausforderungen, Sie freuen sich an Ihren eigenen Erfolgen und haben Lust auf mehr.


So wie der Appetit beim Essen kommt, so kommt auch der Spaß beim Lernen. Es wird also im Laufe des Kurses immer besser!


Grammatik und Vokabeln

Wir unterrichten Grammatik, indem wir die Sprache unterrichten. Manchmal geben wir Erklärungen, die dabei helfen, die Korrektheit der eigenen Äußerung zu überprüfen .


Die Regeln (das ist etwas anderes) unterrichten wir nicht. In der knappen und intensiven Zeit, die uns im Kurs zur Verfügung steht, wollen wir uns mit der lebendigen Sprache beschäftigen. So lernen wir die Grammatik viel schneller und sicherer als mit den Regel oder den Übungen, die wir alle kennen.


Mit den Vokabeln ist es ähnlich. In einem Kursmodul etwa kommen Hunderte von Wörtern vor - bekannte, unsichere und auch ganz neue. Viele werden sofort gelernt, andere erst mit der Zeit, wieder andere verweigern sich einstweilen. Unterm Strich jedoch bleibt viel mehr hängen als beim reinen Vokabellernen, gleich mit welcher Methode.

Schriftsprache

Die Schrift ist ein Teil der Sprache, und selbstverständlich gibt's auch bei uns viele schriftliche Übungen. Am Anfang (in den ersten Tagen) weniger, später mehr.

Doch auch hier gilt: Wir schaffen Situationen, wo Teilnehmer entsprechend ihren Fähigkeiten eigene Texte gestalten. Niemals geht es darum, Texte abzuschreiben, zu reproduzieren oder Arbeitsblätter auszufüllen. Das wäre ermüdend, der Lernerfolg wäre gering.